Funktionelle Dyspepsie (FD) ist ein langfristiges Verdauungsproblem, bei dem anhaltende Verdauungsbeschwerden ohne erkennbare körperliche Ursache auftreten.
Mehrere nichtstrukturelle Faktoren können zu FD beitragen, wie zum Beispiel bakterielle Infektionen, bestimmte Lebensmittel, die Sie essen, und bestimmte Medikamente, die Sie einnehmen.
Dieser Artikel erklärt, was funktionelle Dyspepsie ist, wie sie behandelt wird und welche Symptome auftreten können.
Was ist funktionelle Dyspepsie?
Funktionelle Dyspepsie, Die sogenannte funktionelle Dyspepsie (FD) ist eine Erkrankung, die durch anhaltende Verdauungsstörungen ohne strukturelle Probleme im oberen Verdauungstrakt gekennzeichnet ist. Betroffene können Beschwerden oder Schmerzen im oberen Verdauungstrakt verspüren und sich kurz nach Beginn einer Mahlzeit oder über einen längeren Zeitraum satt fühlen. Diese Symptome können einen Monat oder länger anhalten.

Quelle: Wussten Sie, dass es zwei Untertypen der funktionellen Dyspepsie (FD) gibt?
Zehn Ursachen der funktionellen Dyspepsie
Funktionelle Dyspepsie hat keine einheitliche Ursache, sondern kann durch verschiedene Faktoren, einzeln oder in Kombination, hervorgerufen werden.
Mögliche Ursachen sind unter anderem:
- Allergene: Bestimmte Substanzen, die allergische Reaktionen auslösen.
- Veränderungen des Darmmikrobioms: Veränderungen im Gleichgewicht der Bakterien im Darm.
- Infektionen: Mikrobielle Infektionen, die das Verdauungssystem betreffen.
- H. pylori-Bakterium: Vorhandensein des Bakteriums Helicobacter pylori im Magen.
- Übermäßige Säuresekretion: Überproduktion von Magensäure.
- Entzündung: Reizung oder Schwellung im oberen Verdauungstrakt.
- Gestörte Verdauung: Störung der Fähigkeit des Magens, Nahrung zu verarbeiten.
- Ernährung und Lebensstil: Bestimmte Ernährungsgewohnheiten und -entscheidungen.
- Stress: Emotionale oder psychische Stressfaktoren.
- Nebenwirkungen der Medikamente: Nebenwirkungen von Medikamenten wie nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR).

Quelle: Funktionelle Dyspepsie (FD) ist eine funktionelle Magen-Darm-Erkrankung.
Sechs Symptome der funktionellen Dyspepsie
Die Symptome einer funktionellen Dyspepsie können von Person zu Person variieren, umfassen aber häufig Folgendes:
- Brennen oder Schmerzen im oberen Verdauungstrakt.
- Völlegefühl, übermäßiges Sättigungsgefühl bereits nach dem Verzehr kleiner Mengen an Nahrung.
- Übelkeit und Erbrechen.
- Aufstoßen und saurer Geschmack im Mund.
- Unerklärlicher Gewichtsverlust.
- Psychische Belastung im Zusammenhang mit der Erkrankung.
Um die Diagnose FD zu erhalten, müssen Ihre Symptome in der Regel mindestens einen Monat lang anhalten und können im Laufe der Zeit in ihrer Intensität schwanken. Lesen Sie mehr dazu. Symptome der funktionellen Dyspepsie .
Behandlung der funktionellen Dyspepsie
Die Behandlungsmöglichkeiten bei funktioneller Dyspepsie (FD) sind aufgrund der vielfältigen Ursachen und Symptome der Erkrankung unterschiedlich. Ihr Arzt wird die Behandlung individuell an den Schweregrad Ihrer Symptome anpassen.
Hier sind einige mögliche Behandlungsansätze:
1. Medikamente
Ihr Arzt kann Ihnen Medikamente verschreiben, um die Symptome der FD zu lindern.
Dies kann Folgendes umfassen:
H2-Rezeptorblocker: Diese Medikamente neutralisieren die Magensäure.
Protonenpumpenhemmer: Sie hemmen die Säureproduktion im Magen.
Medikamente gegen Blähungen: Diese helfen, Blähungen und Beschwerden zu lindern.
Antidepressiva: Bestimmte Antidepressiva wie Amitriptylin können zur Linderung der Symptome beitragen.
Prokinetische Wirkstoffe: Diese Medikamente stärken die Speiseröhre.
Magenentleerungsfördernde Medikamente: Medikamente wie Metoclopramid helfen bei der Magenentleerung.
Antibiotika: Bei Vorliegen einer H.-pylori-Infektion können Antibiotika verschrieben werden.
Psychologische Intervention
Psychologische Interventionen können bei der Behandlung der funktionellen Dyspepsie (FD) eine entscheidende Rolle spielen, wie mehrere Studien nahelegen:
Zusammenhang mit psychischen Störungen: Forschungsergebnisse deuten auf einen Zusammenhang zwischen psychischen Störungen und FD hin, was nahelegt, dass psychische Faktoren zu der Erkrankung beitragen können und umgekehrt.
Vorteile psychologischer Interventionen: Jüngsten Studien zufolge können psychologische Interventionen bei der Behandlung von FD hilfreich sein. Diese Interventionen zielen darauf ab, psychologische Faktoren anzugehen, die die Symptome verschlimmern oder zum Ausbruch der Erkrankung beitragen können.
Hypnosetherapie: Eine Studie aus dem Jahr 2019 deutete darauf hin, dass Hypnotherapie die Symptome der funktionellen Dyspepsie lindern könnte. Um diese Ergebnisse zu bestätigen, sind jedoch weitere Forschungen erforderlich.
Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) und Psychotherapie: Andere psychologische Ansätze, wie die kognitive Verhaltenstherapie und die Psychotherapie, haben sich bei der Linderung von FD-Symptomen als vielversprechend erwiesen. Diese Interventionen helfen Betroffenen, negative Denkmuster zu bearbeiten, Stress zu bewältigen und Bewältigungsstrategien für den Umgang mit den Symptomen zu entwickeln.
Management der funktionellen Dyspepsie
Das Verständnis und die Verbesserung der eigenen Ernährung können ein wichtiger Schritt zur Behandlung funktioneller Dyspepsie sein. Manchmal können die Art, der Zeitpunkt oder die Art des Essens die Symptome auslösen. Änderungen der Ernährung und des Lebensstils können dauerhafte Linderung verschaffen.
Hier sind einige Ernährungs- und Lebensstiländerungen, die Ihre Symptome der funktionellen Dyspepsie lindern könnten:
- Essen Sie lieber öfter kleinere Mahlzeiten anstatt großer Mahlzeiten.
- Vermeiden Sie fettreiche Lebensmittel, da diese die Magenentleerung verlangsamen können.
- Konzentrieren Sie sich auf den Verzehr von FODMAP-armen Lebensmitteln, da diese seltener Verdauungsprobleme verursachen.
- Hören Sie mit dem Rauchen auf und schränken Sie Ihren Alkohol- und Koffeinkonsum ein.
- Obwohl Gesundheitsdienstleister diese Änderungen häufig vorschlagen, ist weitere Forschung erforderlich, um ihre Wirksamkeit vollständig zu verstehen.
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Die Zusammenarbeit mit einem Arzt oder Ernährungsberater kann Ihnen helfen herauszufinden, welche Ernährungsumstellung für Sie die richtige ist.
Da FD-Symptome Ihren Alltag beeinträchtigen können, kann die Einbeziehung psychologischer Unterstützung in Ihren Behandlungsplan auch zur Linderung Ihrer Symptome beitragen.
Zusammenfassung
Funktionelle Dyspepsie Die Auswirkungen sind bei jedem Menschen unterschiedlich, die Symptome variieren von Person zu Person. Um eine Diagnose zu bestätigen, kann Ihr Arzt/Ihre Ärztin Tests anordnen.
Es ist wichtig, sich die nötige Unterstützung zu suchen, um die Erkrankung wirksam zu bewältigen. Anpassungen des Lebensstils, gezielte Medikamente und psychologische Betreuung können helfen, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität insgesamt zu verbessern.